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Für
den Löschzug Rahden war das Jahr 2006 mit insgesamt 65 Einsätzen von der
Anzahl der Alarmierungen her ein recht durchschnittliches Jahr. Besonders
hoch war in diesem Jahr jedoch die Anzahl der Einsätze mit dem Stichwort
„Mensch in Notlage“. Insgesamt wurden die Kameraden des Löschzuges 12 mal
mit diesem Stichwort alarmiert. Dabei wurden insgesamt 11 Personen aus
lebensbedrohenden Situationen gerettet, 5 Personen davon wurden mit der
Rettungsschere befreit. Eine Person konnte leider nur noch tot geborgen
werden. Auch dazu musste die Rettungsschere eingesetzt werden.
Die
Zahl der Brandeinsätze lag auch in 2006 bedingt durch automatische
Brandmeldeanlagen recht hoch. Insgesamt 28 mal wurde der Löschzug mit dem
Stichwort „Feuer“ alarmiert. Bei diesen Einsätzen handelte es sich um 16
„richtige“ Feuer und 12 Fehlalarmierungen durch automatische BMA. Die Brände
gliedern sich auf in 2 Kleinbrände „A“, 2 Kleinbrände „B“, 3 Mittelbrände
und 5 Großbrände. Bei zwei Bränden wurde auch die Wärmebildkamera des
Löschzuges separat angefordert, hierbei wurde einmal ins niedersächsische
Lemförde ausgerückt, ein anderes Mal zu einem Spänebunkerbrand in den
Ortsteil Wehe.
Die
Sparte „Technische Hilfeleistung“ gliedert sich unter anderem auf in 3
unwetterbedingte Einsätze, 5 Technische Hilfen und 6 Einsätze zur
Beseitigung umweltgefährdender Stoffe. Weiterhin wurden 9
Brandsicherheitswachen durch den Löschzug geleistet sowie eine Übung
„Eisrettung“ im Winter in Zusammenarbeit mit der DLRG absolviert.
Die
Zeiten der Alarmierung lagen zum überwiegenden Teil tagsüber in der Zeit
zwischen 07.00 Uhr und 17.00 Uhr, nämlich 41 mal. 24 mal musste außerhalb
der Arbeitszeit zwischen 17.00 Uhr und 07.00 Uhr ausgerückt werden. |